Amet Djelili
Ich begleite Menschen mit Klarheit, Erfahrung und Menschlichkeit.
Ausgebildeter Gymnasiallehrer für Philosophie, Psychologie und Pädagogik. Berufs-, Studien- und Laufbahnberater, heute Primar- und Sonderschullehrer.
Seit vielen Jahren begleite ich Kinder, Eltern und Lehrpersonen. In unterschiedlichen Rollen und an verschiedenen Schulstufen durfte ich erleben, dass nachhaltiges Lernen dort entsteht, wo Menschen sich gesehen, verstanden und angenommen fühlen.

Mein Herz schlägt für Kinder
Kinder erinnern uns an etwas, das wir im Laufe des Lebens oft vergessen: bedingungslose Liebe, echte Lebendigkeit und grundlose Freude. Sie zeigen uns, wie natürlich es ist, mit offenem Herzen, Neugier und Vertrauen durchs Leben zu gehen.
Besonders am Herzen liegen mir hochsensitive Kinder und Kinder mit ADHS. Ich sehe darin keine Störung, sondern eine besondere Gabe. Eine ausgeprägte Wahrnehmung, tiefe Empathie und ein grosses Potenzial, das verstanden und begleitet werden möchte.
Jedes Kind möchte dazugehören
Viele Kinder beginnen irgendwann, sich anzupassen. Sie lernen, ihre Sensibilität zurückzuhalten oder ihre Einzigartigkeit zu verstecken, weil sie dazugehören möchten. Mit der Zeit entsteht oft der Glaube, nicht richtig zu sein, so wie sie sind.
Genau hier sehe ich meine Aufgabe. Ich möchte Kinder darin bestärken, sich selbst wieder zu vertrauen und zu erkennen, dass sie nichts werden müssen. Sie sind bereits genau richtig, so wie sie sind.
Das innere Kind begleitet uns ein Leben lang
Nicht nur Kinder tragen diese Sehnsucht nach Liebe, Freude und Zugehörigkeit in sich. Auch in Jugendlichen und Erwachsenen lebt das innere Kind weiter. Es bewahrt unsere tiefsten Verletzungen, aber ebenso unsere Fähigkeit zu vertrauen, zu staunen und das Leben mit offenem Herzen zu erleben.
Das verwundete innere Kind ist oft die Wurzel von Leid. Gleichzeitig ist es auch die Quelle von Lebensfreude, Leichtigkeit, innerem Frieden und Liebe. Für mich ist dies unser natürlicher Zustand. Ein Zustand, zu dem wir jederzeit zurückkehren können.
Mein Weg
Ich kam als knapp elfjähriger Junge im Rahmen des Familiennachzugs aus dem kleinen Dorf Strimnicë bei Tetovë in Nordmazedonien in die Schweiz, nach Ennetbaden im Kanton Aargau, wo mein Vater bereits als Gastarbeiter lebte. Zur Schule ging ich in Baden, einer Stadt, die später nicht nur meine Heimat, sondern auch mein erster Wirkungsort als Lehrer wurde.
Es vergingen einige Jahre, bis ich verstand, was „Ennet“ eigentlich bedeutet. Da wohnte ich längst schon in Baden. Über diese kleine Geschichte muss ich bis heute schmunzeln.
Mein beruflicher Weg führte mich durch verschiedene pädagogische Felder. Über zehn Jahre unterrichtete ich als Gymnasiallehrer Philosophie, Psychologie und Pädagogik und arbeitete als Berufs-, Studien- und Laufbahnberater. Später kamen mehrere Jahre als Primarschullehrer hinzu. Heute begleite ich Kinder und Jugendliche teilzeitlich als Sonderschullehrer an einer Tagessonderschule.
Was mich trägt
Es sind oft die einfachen Dinge, die mich im Innersten berühren.
Meine grösste Freude ist meine Tochter. Durch sie darf ich die Welt immer wieder mit den Augen eines Kindes entdecken. Sie erinnert mich täglich daran, wie viel Staunen, Leichtigkeit und Vertrauen in uns Menschen angelegt sind.
Kraft finde ich in der Natur. Dort wird vieles still. Zwischen Bäumen, Bergen und offenen Landschaften entstehen Klarheit, neue Gedanken und manchmal genau die Antworten, die sich nicht erzwingen lassen.
Besonders berühren mich Begegnungen, in denen Menschen wieder beginnen zu strahlen. Wenn Vertrauen wächst und jemand den Mut findet, sich selbst wieder näherzukommen, empfinde ich das als grosses Geschenk.
Im Herzen barfuss
Lange Zeit folgte ich vor allem meinem Kopf und den Erwartungen anderer. Ich wollte funktionieren, alles richtig machen und den vorgegebenen Weg gehen. Rückblickend erkenne ich, wie weit ich mich dabei manchmal von mir selbst entfernt hatte.
Irgendwann traf ich eine Entscheidung. Ich wollte meinem Herzen folgen. Nicht weil dieser Weg einfacher ist, sondern weil er sich für mich wahr anfühlt.
Seitdem haben Freude, Kreativität und Lebendigkeit wieder mehr Raum in meinem Leben. Ich glaube nicht an Perfektion. Ich glaube daran, Schritt für Schritt zu dem Menschen zurückzufinden, der wir im Innersten bereits sind.
Genau auf diesem Weg begleite ich heute auch andere Menschen.
Begegnung
Ich freue mich darauf, dich ein Stück auf deinem Weg begleiten zu dürfen.
Jede Begegnung beginnt mit einem ersten Schritt.
Vielleicht hast du dich auf dieser Seite an der einen oder anderen Stelle wiedergefunden. Vielleicht hat dich ein Gedanke berührt oder du spürst, dass dein Kind, deine Familie oder deine Schule eine Begleitung sucht, die nicht nur Wissen vermittelt, sondern Menschen in ihrer Einzigartigkeit sieht.
Ich freue mich darauf, dich kennenzulernen und gemeinsam herauszufinden, welcher Weg für euch stimmig ist.